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In Hose Pissen
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Möglicherweise stehen Ihnen dadurch nicht alle Funktionen dieser Webseite zur Verfügung. Von Rebecca Valentin zur Autoren-Seite. Warum kommt der Bus nur immer dann so spät, wenn man ihn dringend erwartet? Sie musste pinkeln, und dies derart nötig, dass sie längst nicht mehr in der Lage war, ruhig stehenzubleiben. Da sie sich nicht allein an der Haltestelle befand, und die Blicke des Mitwartenden nicht auf sich lenken wollte, bemühte sie sich, die Oberschenkel möglichst unauffällig zu bewegen. Es sollte wie ein gelangweiltes Überkreuzen der Beine wirken, hose sie zum Zeitvertreib gegeneinanderrieb.

Der Mann mittleren Alters, der in einiger Entfernung ebenfalls auf den Nachtbus wartete, sah auffallend oft zu ihr herüber, wie sie trotz ihrer Not bemerkte. Im Gegensatz zu pissen, die mit Freundinnen einen Kinoabend verbracht hatte, schien er bis jetzt geschäftlich unterwegs gewesen zu sein, wie sie an der Aktenmappe unter seinem Arm erkannte. Der hohe Druck ihrer Blase war den Toiletten des kleinen Hinterhof-Kinos geschuldet, die sie als überaus schmutzig und ungepflegt vorgefunden hatte.

Auf diese hatte sie keinesfalls gehen wollen und es stattdessen vorgezogen, es bis nach Hause einzuhalten.

Bitte lass es mich schaffen, flehte sie insgeheim und schickte einen stillen Appell an sämtliche Muskeln ihres Unterleibs, noch bis zur Ankunft durchzuhalten. Hierfür wäre es zunächst einmal hilfreich, in den Bus steigen und sich hinsetzen zu können. Wann kommt er nur endlich? Sie schaute auf die Uhr an ihrem Handgelenk: Er hätte bereits vor ein paar Minuten hier gewesen sein müssen. Ausgerechnet heute, wie fies, haderte sie in Gedanken mit ihrem Schicksal. Es war kühl; um sie herum herrschte tiefe Nacht. Eine Gänsehaut überzog Katharinas Körper — an ihr war jedoch nicht allein die Kälte schuld.

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Die Hauptursache war eine intensive Welle, in der ihr Blasendruck zum wiederholten Male aufbrandete und die sie zwang, in den Knien einzuknicken. Peinlich berührt tat sie, als geschähe auch diese Veränderung ihrer Körperhaltung absichtlich. Ansonsten hätte sie mit dem Fremden allein wohl Angst gehabt.

Doch hätte sie wirklich? Verstohlen blickte sie aus den Augenwinkeln zu ihm herüber. Eher freundlich und sogar ziemlich gut, wie sie es einschätzte. Es war ein Wippen von den Zehenspitzen bis zur Ferse, abgelöst von kleinen Schritten zu den Seiten. Wie von dieser Überlegung geleitet, spürte sie erneut den Druck ihrer Blase, der sie zwang, die Schenkel eng zusammenzupressen.

Unwillkürlich stöhnte sie auf — hierdurch aufmerksam geworden schaute der Mann sie unmittelbar an. Zum Glück tauchten in dieser Sekunde aber die hellen Scheinwerfer des Nachtbusses auf, dessen Ankunft sie aus der verfänglichen Lage befreite.

Sie stiegen nacheinander ein; bis auf wenige weitere Fahrgäste waren sie allein im Bus. Da sie glaubte, sich in der unbesetzten Mitte des Verkehrsmittels verloren zu fühlen, wählte Katharina einen der Vierersitze im vorderen Bereich, um sich mit einem Seufzer darauf niederzulassen. Endlich sitzen — welch herrliche Erleichterung! Leider währte diese nur von kurzer Dauer, denn schon, als der unbekannte Mitwartende auf der anderen Seite des Gangs Platz genommen hatte, fühlte sie abermals, wie heftig ihre Blase nach einer Leerung verlangte.

Nur zu gern würde sie sich die Hand zwischen die Schenkel schieben, nur einmal fest zudrücken, doch im Beisein des schräg gegenübersitzenden Herrn wollte sie diese und ähnliche Gesten, die ihre Notlage aufzeigen würden, unter allen Umständen vermeiden. Seit langem hatte sie sich nicht mehr so sehr auf ihr Zuhause gefreut wie in jener Nacht. Insbesondere den Besuch des Badezimmers sehnte sie sich brennend herbei.

Es pochte wild in ihrem Inneren. Oh, wie gern würde sie jetzt pinkeln, sich auf das nächstbeste WC hocken und es einfach nur laufenlassen!

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Dass ihr dieser Wunsch jedoch verwehrt blieb, gestaltete ihre Situation nur noch schlimmer. Deutlich wahrnehmbar spürte sie seinen taxierenden Blick. Hierbei nahm allerdings auch seine Unruhe erheblich zu. Unter veränderten Gegebenheiten hätte sie sich wohl über die Kuriosität dieser Begegnung amüsiert, jetzt jedoch raubte die Notlage ihr den dafür erforderlichen Humor.

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Nach einigen gefahrenen Kilometern, als er erneut zu ihr herüberschaute, trafen sich ihre Blicke ganz direkt. Keiner wich dem anderen aus; sie sahen sich länger an, als es für einen beiläufigen Augenkontakt gebraucht hätte. Da er nicht unsympathisch auf sie wirkte, lächelte sie als Erste.

Sogleich stimmte er ein. Inmitten dessen verschränkte er die Beine übereinander, woraufhin sie ihr Überschlagsbein ebenfalls auf das andere wechselte. Kein Zweifel, bei ihm war es genauso dringend wie bei ihr. Wie fest er die Lippen aufeinanderpresste … Ob soeben eine mächtige Drangwelle durch seinen Unterleib gerauscht war?

Es hatte den Anschein, da er die Augen abwandte und sich verhalten krümmte. Doch auch Katharinas Verzweiflung wuchs — sie musste sich bewegen, den Körper von seinem unbändigen Verlangen nach einer Toilette ablenken. Obwohl sie befürchtete, sich hierdurch zu verraten, begann sie, dezent auf dem Sitz hin- und herzurutschen.

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In der Hoffnung, der Mann auf der gegenüberliegenden Seite würde es nicht bemerken. Selbstverständlich hatte Thomas von ihrer Ruhelosigkeit Notiz genommen; ihre betont unauffälligen Schaukelbewegungen waren ihm nicht entgangen. Inzwischen bereute er es, auf dem Veterinärkongress, an dem er teilgenommen hatte, nicht mehr zum WC gegangen zu sein. Der Verzicht darauf war schon zu diesem Zeitpunkt mehr als riskant, zu eindringlich hatte er das al zur Entleerung bereits gespürt. Insgeheim gab er dem letzten Redner der Veranstaltung die Schuld an der Misere. Sie passierten Haltestelle um Haltestelle.

An den meisten stoppte der Bus. Fahrgäste stiegen zu, andere aus. Katharina zählte nervös mit.

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Sie begann zu frösteln, eine Gänsehaut überzog ihren Körper. Es war so furchtbar dringend, lange würde sie den Urin nicht mehr zurückhalten können, dessen war sie sich sicher. Endlich, der nächste Halt ist meiner, freute sie sich, als sie sich in die Höhe reckte, um an den Knopf zu gelangen, der dem Busfahrer das Zeichen zum Anhalten gab.

Katharina erschrak. Nein, bitte nicht, rief es in ihr, als es ganz von selbst lief und der Stoff sich vollsog. Reflexartig griff sie sich zwischen die Beine, dort spürte sie die warme Nässe bereits durch das leichte Material ihrer Sommerhose dringen. Immerhin konnte ich vorher noch den Halteknopf drücken, sagte sie sich verzweifelt und kniff die Oberschenkel ungleich enger zusammen. Da er den Blick ohnehin nicht von ihr abwandte, hatte Thomas ihr kleines Missgeschick geradewegs registriert.

Ich muss es schaffen, nur nicht noch etwas in die Hose! Zuvor hatte er beim Bremsen abrupt geruckt, was dazu führte, dass ein weiterer scharfer Strahl abgegangen und in ihr Höschen gezischt war. Die rechte Hand vor ihre pochende Mitte geklemmt, stolperte sie aus dem Bus. Der junge Tierarzt folgte ihr, wobei auch er seine pulsierende Blase fühlte, die sich nicht länger vertrösten lassen würde. Kaum noch konnte er sich beherrschen; es fehlte nicht viel und er hätte sich trotz versteiftem Penis bereits während des Aussteigens in die Hose gepinkelt.

Nach Hause komme ich bestimmt nicht mehr, um dort aufs Klo zu gehen, ahnte sie und beschloss, sich kurzerhand neben das einsame Wartestellenhäuschen zu hocken. Was würde es schon machen? Es war schummrig, die einzige Laterne war weit hose entfernt, dass eventuell vorbeikommende Passanten sie nicht erkennen könnten. Von diesem Entschluss angespornt, wollte ihre Blase soeben die Tore fluten, pissen sie sich auf den Weg machte, zum Häuschen zu rennen.

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Genau in diesem Augenblick hörte sie Schritte auf dem Asphalt und bemerkte, dass sie nicht allein war. Der Fremde!

Er war gemeinsam mit ihr ausgestiegen. Sie wusste nicht, ob diese Tatsache sie ängstigen oder freuen sollte. Wie auch immer, sie würde es keine Sekunde länger halten können …. Die rechte Hand tief in seiner Hosentasche vergraben, die Aktentasche unter den linken Arm geklemmt, hastete Thomas ebenfalls an die Bushaltestelle. Erleichterung und Wohlgefühl machten sich breit, als er auf den gelben Strom herunterschaute, der druckvoll aus ihm hervorschoss.

Zitternd hatte sie erfasst, dass erste Spritzer sich den Weg in ihr feuchtes Höschen gebahnt hatten.

Doch wollte sie sich wirklich in die Hose pinkeln? Vor diesem ansprechenden Mann, für den sie sich ernsthaft zu interessieren begann? Was umgekehrt ebenso galt, was sich daran zeigte, dass er zusammen mit ihr den Bus verlassen hatte. Nein, das durfte nicht geschehen, unter keinen Umständen!

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Obwohl sie die Beine nach wie vor zusammenkniff, versuchte sie, sich den Slip und die Sommerhose gemeinsam nach unten zu schieben. Gerade hatte sie die Beinkleider auf halbem Weg über den Hintern gezerrt, als sie die Gewalt unwiderruflich verlor. Von nun an gab es kein Halten mehr. Gleich eines Wasserfalls toste das lang zurückgehaltene Goldwasser aus ihr heraus, jagte in erheblicher Menge in ihre Pants und durchtränkte den Stoff vollständig.

Obwohl es wenig Sinn ergab, bemühte sie sich weiterhin, sich der Klamotten zu entledigen.

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