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Strassenstrich Leipzig
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Trotz der starken Konkurrenz im angrenzende Tschechien, ist auch Sachsen in Sachen Sexdienstleistungen keine graue Maus. Der Hotspot unter den sächsischen Städten ist dabei zweifelsohne Leipzig. Die Messestadt besticht nicht nur mit starker Gastronomie, schicken Flaniermeilen für Shopping und historischer Architektur in der Innenstadt, sie bietet dir auch einiges für schöne Stunden mit aufregenden Frauen. Insgesamt sind geschätzt Sexdienstleisterinnen in Leipzig aktiv, um dem interessierten Freier seine Wünsche zu erfüllen. Sie ist stets positiv und trägt

Beschreibung

Sexarbeit findet in Leipzig vor allem hinter verschlossenen Türen statt.

Sozialarbeiterin Viola Butzlaff kümmert sich um Prostituierte. Dafür suchen Sie die Frauen auch direkt an ihrem Arbeitsplatz auf — wo in Leipzig ist das? Neben den Wohnungen gibt es noch zwei FKK-Clubs, zwei Laufhäuser, zwei bis drei BDSM-Clubs.

Kennen sie einen ort den wir noch nicht aufgezeichnet haben?

Und käuflichen Sex an öffentlichen Plätzen. Ein Thema, das Sie in den nächsten Monaten sicher beschäftigen wird, ist das Prostituiertenschutzgesetz. Welche Veränderungen erwarten Sie? Unsere Arbeitsgrundlage wird das sächsische Ausführungsgesetz sein. Das ist noch nicht verabschiedet.

Die Stadt bereitet derzeit alles vor, damit die dann notwendig werdenden Anmeldungen und Gesundheitsberatungen rasch passieren können. Ich schätze es sind bis Frauen. Genauer lässt sich das nicht sagen, denn manche Frauen wechseln teilweise wöchentlich die Stadt.

Unter ihnen sind viele Roma-Frauen. Einige können nicht lesen oder schreiben.

Warum wechseln gerade die Frauen aus dem Ausland so häufig die Stadt? Viola Butzlaff ist Sozialarbeiterin im Gesundheitsamt.

Einige Frauen wechseln aber auch auf eigene Initiative, weil sie sich davon höhere Einnahmen versprechen. Viele Frauen sind den ganzen Tag in den Wohnungen und gehen zwischendurch höchstens einkaufen. Mal wird mir gesagt, das sei der Ehemann, ein andermal ist es der Freund oder der Cousin.

Wie offen sprechen die Frauen eigentlich mit Ihnen, wenn im Hintergrund Männer sitzen? Es ist überhaupt nicht so, dass mir dann permanent stark eingeschüchterte, verprügelte Frauen gegenübersitzen. Ich spreche weder ungarisch noch rumänisch.

Nur wenn es auf Deutsch oder Englisch funktionieren kann, kommt ein richtiges Gespräch zustande.

© - www.rs-gandaria.com

Nein, das will ich damit nicht sagen. Wie die Bedingungen jeweils wirklich sind, ist schwer zu beurteilen, denn um hinter die Kulissen zu blicken, bräuchte es mehr Kontakt. Das ist aber schwierig, weil viele Frauen nach ein oder zwei Wochen schon in einer anderen Stadt leipzig und ich es mit meiner Teilzeitstelle nicht schaffe, sie häufiger zu besuchen. In einem Erst- oder Zweitgespräch erfahre ich nicht, wie ich die Frauen unterstützen kann und ob sie sich in einer Zwangslage befinden. Können Sie erkennen, ob Frauen ihrer Arbeit freiwillig nachgehen?

So wissen etwa die meisten Frauen, die aus dem Ausland kommen, strassenstrich sie sich einlassen. Und trotzdem ist der Begriff der Freiwilligkeit zweischneidig. Nicht nur physischer Zwang, sondern auch Armut, wirtschaftliche Not und Perspektivlosigkeit sind Gründe, warum Frauen ihren Körper verkaufen. In der öffentlichen Diskussion um Prostitution stehen sich mittlerweile zwei Meinungen unversöhnlich gegenüber.

Die einen fordern, dass Frauen selbst über ihren Körper bestimmen sollten, auch wenn sie ihn gegen Geld verkaufen. Die anderen argumentieren, dass hinter Sexarbeit doch immer eine Form von Zwang stecke. Diese Polarisierung geht an der Lebensrealität der Frauen völlig vorbei. Aber das ist die Minderheit. Also befürworten Sie ein Verbot von Sexarbeit?

Man zwingt sie lediglich in die Illegalität, wo sie für Hilfsangebote noch schlechter zu erreichen sind. Und man darf auch nicht vergessen: Manchen Frauen ermöglicht Sexarbeit, sich ein Haus zu bauen und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Sie haben Anregungen, Kritik oder Wünsche an die Zukunftswerkstatt der taz?

Schreiben Sie an: neuland taz. Das Team der taz. Es braucht mehr Hilfsangebote. Nur Kobranet, ein Verein gegen Menschenhandel, ist seit Ende letzten Jahres wieder in Leipzig.

Zumindest in Leipzig ist Sexarbeit nahezu unsichtbar. Sie haben jetzt die Gründung des Arbeitskreises Sexarbeit initiiert, der sich im April zum zweiten Mal trifft. Wie kam es dazu? Als ich dann im Sommer aus der Elternzeit zurückkam, wurde mir klar: Ich kann das alleine gar nicht schaffen.

Das muss auf mehrere Schultern verteilt werden. Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis taz. Abonnieren Sie die taz für 10 Wochen und bekommen dazu Das Kapital in Farbe: Ein JARI-Comic.

Das Probeabo endet automatisch. Branchenkenner sehen vor allem Nachteile. Mareen Butter.

Wo finde man den straßenstrich in leipzig

Prostitution sollte man wie behandeln wie andere Berufe auch, sagt sie. Sie ermittelt wegen sexueller Ausbeutung von Prostituierten. Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette. Dann mailen Sie uns bitte an kommune taz.

Welche konsequenzen hat das arbeitsverbot?

Kommende Woche berät der Bundestag über die Entsendung von Soldaten nach Afghanistan. Jan van Aken ist dafür, dass die Linke zustimmt — ein Novum. Viola Butzlaff. Die taz im Neuland.

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Straßenstrich in leipzig

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